Martinsscheune erhält PAX-Christi-Preis: damit Menschen einen neuen „Anpack“ fürs Leben zu finden

Seit 2011 verleiht der Pax-Christi-Diözesanverband Münster den Papst Johannes XXIII Preis an Menschen und Organisationen, die den Frieden fördern und der Menschenfreundlichkeit ein „Gesicht in der Gegenwart“ geben. Diesen Preis hat am Samstag, dem 18. November, der Martinsscheuen e.V. für seinen lnagjährigen Einsatz für obdachlose Menschen erhalten.

Prof. em. Dr. Norbert Mette hielt die Laudatio, in der er die Verbindung von Menschsein und würdevoll Leben aus dem Evangelium herleitete. Er ging der Frage aus dem Evangelium „Wo wohnst du?“ nach und zeigt auf, dass Jesu Unterwegssein heute vermutlich als „verdeckte Wohnungslosigkeit“ bezeichnet würde. Äbtissin Franziska zitierte aus der Enzyklika Papst Johannes XXIII „PACEM IN TERRIS“ von 1963: „Bezüglich der Menschenrechte, die wir ins Auge fassen wollen, stellen wir gleich zu Beginn fest, dass der Mensch das Recht auf Leben hat, auf die Unversehrtheit des Leibes sowie auf die geeigneten Mittel zu angemessener Lebensführung. Dazu gehören Nahrung, Kleidung, Wohnung, Erholung, ärztliche Behandlung und die notwendigen Dienste, um die sich der Staat gegenüber dem einzelnen kümmern muss.“ Darauf sei die Martinsscheune eine Antwort.

Der Bogen wurde von der Gründungsidee und -initiative von Lisa und Michael Oesterheld über die Gründung des e.V. 1997 hin bis heute geschlagen. Für den Verein nahm Sr. Johanna zusammen mit den aktuellen Vorstandsmitgliedern Thomas Niemann und Natascha Hoffmann den Preis dankend entgegen und sie brachten ihre Hoffnung auf andauernde Unterstützung vieler zum Ausdruck. Musikalisch begleitete Eric Geier von der Musikschule Romberg die Veranstaltung.

>> siehe auch den OV-Artikel vom 20.11.2023
>> und in Kirche + Leben vom 8. 11.2023

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