Kardinal von Galen

Mit dem Einzug der Schwestern 1949 auf Burg Dinklage verband sich die Geschichte der jungen Gemeinschaft mit dem Leben und Erbe des hier geborenen Clemens August Graf von Galen und seiner ganzen Familie.

Die Verehrung des „Löwen von Münster“, der trotz seiner offenen Worte gegen das nationalsozialistische Regime nicht beseitigt werden konnte, hatte immer die Nähe zum Kirchenvolk in der Region. Und diese war es auch, die ihn schützte. Als Eigentümer dieses Ortes sah die Schwesterngemeinschaft sich aufgefordert und herausgefordert, diesem „Regionalheiligen der Menschenwürde“ einen öffentlichen Begegnungsraum zu schaffen.

Dazu richtete sie mit Hilfe des Stifterbüros des Offizialates Vechta 2010 die „Kardinal von Galen Stiftung – Burg Dinklage“. Die Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, das Erbe lebendig zu halten und bietet neben den feststehenden Ausstellungsbereichen in Backhaus und Burgmühle verschiedene Veranstaltungen, Führungen oder Projektworkshops an.

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