Der Selige Clemens August Kardinal von Galen hätte sich wohl niemals erträumt, dass sein Leben und Wirken einmal musikalisch und bühnenbildnerisch in Szene gesetzt werden würde. Doch nun gibt es die Oper „Galen“. Das Stadttheater Münster hat dieses Werk in Auftrag gegeben. Noch bis Ende Juni ist die Uraufführung dort zu sehen. In der Vorschau hieß es vom Komponisten Thorsten Schmid-Kapfenburg: „Wir wollen Clemens August Kardinal von Galen mit unserer Aufführung nicht heilig sprechen, sondern ihn aus heutiger Perspektive in seiner Zeit anschauen.“ Als kritische Galen-Kennerinnen wollten wir uns das nicht entgehen lassen. So fuhren wir in zwei vollbesetzten Autos nach Münster – und sind begeistert zurückgekommen. Das Libretto von Stefan Moster bringt durch gute Recherche die Fakten in einen lebendigen Spannungsbogen, die gebotene Inszenierung und Ausführung überzeugt musikalisch und atmosphärisch. Jasmin, die „Junge“ aus Münster im Jahr 2022, begibt sich in einen überhistorischen Dialog mit Clemens August Kardinal von Galen über die Themen seiner und unserer Zeit: Euthanasie, Würde des Menschen, Gerechtigkeit, Fremdenhass …

Wir finden: Genial gemacht!

Es gibt noch zwei Aufführungen der laufenden Spielzeit, am 18. und 24. Juni! Es lohnt sich, nachhaltig!
Weitere Infos und Bilder zur Oper sind auf der >> Webseite des Stadttheaters Münster zu sehen.

Außerdem finden Sie weiterführende Lektüre und Anstöße zu Kardinal von Galen in unserem
>> Onlineshop!

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