Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden.

(RB 43, 3)

Dieser Satz, aus der Regel Benedikts, kann herausfordernd wirken!

Wo bleiben denn da die Menschlichkeit, die wirklich notwendigen Aufgaben, die persönlichen Belange, wenn es anscheinend nur um eine frömmelnde Gebetsaufforderung geht?

Einfach alles Stehen und Liegen lassen?

Es gibt doch so viel Wichtigeres zu tun!

Und doch verstehe ich diese Aufforderung gerade in dieser Zeit, in der Alltag, Termine und Verpflichtungen wieder an Fahrt aufnehmen,  als ein Angebot zum Innehalten, eine Einladung zur Begegnung:

An diesem Wochenende blicken wir dankbar auf 60 Jahre Scheunenkirche im Kloster Dinklage zurück.

Ein Ort, der über Jahrzehnte und Jahrhunderte ursprünglich durch schwere körperliche Arbeit geprägt wurde und nun mit Fürbitte, Dank und Mut erfüllt wird.

Ein durchlebter Ort, der unser menschliches Tun und unser Gebet miteinander verbindet.

Ein Ort, der Begegnung ermöglicht.

Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden,

denn Gott zieht auch uns nichts vor!


BurgKreis
Freundes- und Förderkreis
Abtei Burg Dinklage
burgkreis@abteiburgdinklage.de

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