Unsere „Baustelle Westflügel“

Wir bleiben dran mit der laufenden Instandhaltung der Burg Dinklage. Aktuell erneuern wir das Dach des Westflügels der Burg. Auch ein kleiner Bauumfang hat bei uns direkt große Folgen: ein Baugerüst im Wasser und ein Kran für das Material.

Konkrete Maßnahmen

Die Bauphase ist von Mitte April bis Mitte September 2026 geplant.
Die Innenrenovierung und ein neues Dach stehen an.

Neue Böden und Wände

In den 1950er Jahren wurde das Dachgeschoss erstmals von den Schwestern zum Wohnen genutzt. Nun wird er grundlegend saniert und renoviert:

  • Die Raumstruktur bleibt erhalten: 3 Zimmer und ein kleines Oratiorium. Dazu wird am Übergang zum Nordflügel ein Bad eingebaut
  • Im Bereich der Haustechnik werden alle Elektrik- und Sanitärleitungen erneuert; ebenso die Heizungen
  • Zum Schallschutz wird es unter dem Boden eine Perliteschüttung geben; die Zwischenwände werden im Trockenbau erstellt

Stärkung der Konstruktion

Der ursprüngliche Eichendachstuhl wurde im Laufe der Zeit durch runde Zwischensparren aus Nadelholz ergänzt. Diese werden ersetzt durch hochformatige Sparren, die helfen das alte Dach zu stützen und eine gerade Dachfläche herzustellen.

Die Gauben werden neu angefertigt und wieder an der gleichen Stelle eingebaut. So fügen sich alt und neu gut ineinander.

Dazu werden die Verbindungen und Fußpunkte gefestigt und wo nötig, durch neue Hölzer ersetzt oder verstärkt.


energetische Ertüchtigung

Bei allen Baumaßnahmen versuchen wir die Energiebilanz zu verbessern, auch wenn es klar ist, dass wir als Baudenkmal keine „Neubauwerte“ erreichen.
Die Dachflächen werden auf der Westseite mit Dämmstoff ausgeblasen; auf der Hofseite sind Weichfaserplatten vorgesehen – damit haben wir schon vielfach gute Erfahrungen.
Alle Fenster werden erneuert, ebenso die kleinen Dachflächenfenster. Das einfache Ziegelmauerwerk der Giebelwände wird mit einer Lehmausgleichsschicht und einer Weichfaserplatte gedämmt.

Materielles und Geistiges Erbe

Immer versuchen wir die alte Stuktur möglichst zu erhalten und durch natürliche Baustoffe zu ergänzen. Die Burg ist kein Museum sondern Lebensraum einer Klostergemeinschaft, der unsererem Alltag dienlich ist. Dazu gehört eine Einfacheit und Klarheit, die uns hilft unseren Fokus im Blick zu behalten.

An der alten Burg wird seit 400 Jahren gebaut. Wir tragen unseren Teil dazu bei, dass die Baugeschichte fortgeschrieben wird mit Antworten aus dem Jahr 2026.

Im Bau…

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