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Reiseausrüstung: Gebet
Es gibt viele verschiedene Formen und Weisen zu beten, vermutlich so viele, wie es Menschen gibt. Denn Gott spricht zu jeder/em von uns in unserer „Muttersprache“. Das meint nicht eine nationale Sprache, sondern unsere innerste Weise, uns zu verständigen. Dazu gehören Worte, aber auch Musik in jeder Form, künstlerisches Gestalten und mitmenschlich-Sein. Einem Menschen Gutes zu tun, ist Gebet.
Es gibt kein richtig oder falsch. Es gibt persönliches Beten, es gibt gemeinschaftliches Beten: Gottesdienst oder Liturgie. Auch in der Bibel zu lesen ist eine Weise, mit Gott im Gespräch zu sein.
sag nur ein Wort
Zu dir, HERR, erhebe ich meine Seele, mein Gott, auf dich vertraue ich.
Psalm 25,1
Auf seinen Spuren
Als Jesus das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten! Lukas 11,1
Das Zeichen zum Gottesdienst
Als sie zu Ehren des Herrn Gottesdienst feierten und fasteten, sprach der Heilige Geist zu ihnen. Apg 13,2
Tipps und Links für die verschiedenen
Gebetsformen
Für das persönliche Gebet ist es gut, einen „Ort“ zu habe, an dem man sich wohl fühlt, an dem man zum Äußeren etwas auf Abstand gehen kann, um im Inneren, bei mir selber zu sein. Eine Ecke in meinem Zimmer, eine Kerze, ein Platz am See oder unter einem Baum …in die Stille hineinhören, bis sie spricht.
Es gibt viele vorformulierte Gebete. Die Urgebete sind in der Bibel zu finden. Das Vaterunser oder auch alle Psalmen sind Gebete mit einer sehr langen Tradition. In ihnen ist kein Gefühl ausgeschlossen: Freude und Leid, Dank und Bitte, Wut und Enttäuschung. Alles hat Raum.
Gemeinsames Beten kann viele Formen haben. Gottesdienste sind der Ort, wo durch gemeinsame Riten, gemeinsames Hören und Singen sich der Raum öffnet für die Begegnung mit Gott. Die Gemeinschaftserfahrung in der Liturgie ist etwas Großartiges.